vom Korn zum Mehl – ein erlebnisreicher Besuch in der Mühle Etelsen

Raus aus dem Klassenzimmer und hinein ins praktische Lernen hieß es für den Jahrgang 3 diese Woche:

Mit dem Zug machte sich die Klassen von Langwedel auf den Weg nach Etelsen, um dort die Mühle zu besuchen und der Frage nachzugehen: Wie wird aus einem Getreidekorn eigentlich Mehl?

An der Mühle angekommen, wurden die Kinder von Katrin Zubrägel begrüßt. Gleich zu Beginn gab es viel zu entdecken. Verschiedene Getreidesorten wurden genau unter die Lupe genommen und gemeinsam bestimmt. Anschließend durften sich die Kinder selbst Ähren aussuchen und versuchen, die einzelnen Körner herauszulösen.

Wie man früher an die Getreidekörner gelangte, zeigte Frau Zubrägel anschließend mit einem Dreschflegel. Mit kräftigen Schlägen wurden die Körner aus den Ähren gelöst – und natürlich waren danach wieder die Kinder gefragt, die alles fleißig einsammelten.

Nun wurde es knifflig: Unterschiedliche Getreidekörner mussten den passenden Getreidesorten zugeordnet werden. Gar nicht so einfach, wenn man Weizen, Roggen und Co. einmal nur als einzelne Körner vor sich liegen hat!

Danach ging es endlich hinein in die Mühle. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler einen Mahlstein aus nächster Nähe betrachten und den Unterschied zwischen einem ganzen Getreidekorn und Schrot kennenlernen. Dabei hieß es ausdrücklich: Anfassen und Ausprobieren erwünscht! Die Kinder konnten fühlen, vergleichen und sogar Getreidekörner probieren.

Besonders spannend war es, einen Mahlvorgang zu beobachten. Die Kinder konnten nachvollziehen, wie die Mahlsteine arbeiten und das Getreide verarbeitet wird. So wurde aus einem Vorgang, den man sonst vielleicht nur aus einem Buch kennt, ein echtes Erlebnis zum Sehen, Hören und Anfassen.

Zum Abschluss wurden die Kinder selbst zu kleinen Müllerinnen und Müllern. Mit kleinen Handmühlen mahlte jedes Kind sein eigenes Mehl. Dieses wurde anschließend in eine Tüte gefüllt und durfte mit nach Hause genommen werden.

Nach so vielen neuen Eindrücken war eine Stärkung verdient. Gemeinsam wurde vor der Mühle gepicknickt, bevor es schließlich mit dem Zug zurück nach Langwedel ging.

Ein schöner Ausflug mit vielen Erlebnissen, der einmal mehr gezeigt hat, wie wertvoll außerschulische Lernorte sind: Hier können die Kinder selbst entdecken, ausprobieren, anfassen und Zusammenhänge unmittelbar erleben. So bleibt Lernen besonders gut in Erinnerung!

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