Was Sie tun können:
Üben Sie bitte mit ihrem Kind, damit es im August stolz erklären kann:
- Ich kann mich schon alleine an- und ausziehen.
- Ich kann meine Sachen wieder erkennen und zusammen halten.
- Ich kann alleine die Toilette benutzen.
- Ich kann meine Hände waschen und weiß, dass ich nach der Toilette immer die Hände waschen muss.
- Ich kann meinen Ranzen packen und Ordnung im Ranzen halten.
Diese Fähigkeiten benötigt Ihr Kind, um unabhängig von Ihnen in der Schule zu leben.
Auch dies können Sie durch liebewolle Erziehung erreichen:
- Ich kann grüßen, mich bedanken und um etwas bitten.
- Ich kann zuhören.
- Ich kann erzählen zu einem Thema.
- Ich kann stillsitzen und abwarten.
- Ich kann ein NEIN akzeptieren.
- Ich kann etwas tun, weil ich es jetzt tun soll, obwohl ich keine Lust habe.
- Ich kann mit einem anderen Kind spielen.
- Ich weine nicht, wenn ich etwas nicht kann oder weiß.
- Ich traue mich alleine zu fragen, wenn ich etwas wissen oder haben möchte.
- Ich kann ohne Mama/Papa in den Kindergarten/zum Bäcker oder ähnliches gehen und sagen was ich möchte.
Und üben Sie auch diese Dinge noch, damit Ihr Kind sagen kann:
- Ich kann schon auf einem Bein hüpfen.
- Ich kann vor- und rückwärts gehen.
- Ich kann einen Ball fangen.
- Ich kann balancieren.
- Ich kann ein Bild malen.
- Ich kenne die rote, gelbe, grüne, blaue, schwarze und weiße Farbe.
- Ich kann schon bis 5 zählen.
- Ich habe tolle Vorlesebücher und höre gerne Geschichten.
- Ich kann tolle Spiele für 2,3,4 Mitspieler und spiele sie gerne.
- Ich kann auch mal verlieren.
- Ich kann den Würfel erkennen ohne nachzuzählen.
- Ich kenne die Spielregeln von Tischspielen.
Wenn Ihr Kind all dieses erklärt, dann haben Sie viel zum Übergang von der Kindertagesstätte in die 1. Klasse beigetragen.
Und auf noch etwas möchte ich Sie hinweisen, damit Sie sich und Ihr Kind langsam daran gewöhnen können:
Durch den Schulbesuch ändert sich der Tagesablauf für Ihr Kind und damit auch für Sie.
- In der Schule muss man pünktlich sein. Wir beginnen um 7.55 Uhr. Das ist anders als im Kindergarten.
- Ihr Kind muss ausgeschlafen sein, wenn der Unterricht beginnt. Das heißt, 10 Stunden Schlaf und mehr sind notwendig.
- Planen Sie eine gute stressfreie Zeit ein für das Aufstehen und Anziehen. Herrscht bei diesen Dingen Zeitdruck, reagiert Ihr Kind wie Sie selbst, wenn Sie verschlafen haben.
- Sorgen Sie für ein ruhiges Frühstück mit Mutter oder Vater ohne Fernsehen.
- Und dann benötigt Ihr Kind noch eine gute Zeitberechnung für den Schulweg, um einen ruhigen Start in den Unterricht zu bekommen.
- Am besten üben Sie den Schulweg gemeinsam. Ihr Kind braucht nach der Schule Zeit zum Erzählen und Ruhe für die Hausaufgaben.
- Auch Schulkinder brauchen noch viel Zeit zum Spielen mit Freunden.












